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	<title>Comments on: AHA schreibt am 1.2.2006 über sich selbst</title>
	<link>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/</link>
	<description>Buchstabenkannibalismus</description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 03:08:46 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>By: classless</title>
		<link>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-62</link>
		<author>classless</author>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2006 00:47:42 +0000</pubDate>
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					<description>&#62;&#62;Dieses “Behaupten einer sprichwörtlichen Gegenkultur” hat sicherlich niemals mit eigenen Händen “Sinn gemacht”, aber hat es ihn überhaupt jemals ergeben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt;Dieses “Behaupten einer sprichwörtlichen Gegenkultur” hat sicherlich niemals mit eigenen Händen “Sinn gemacht”, aber hat es ihn überhaupt jemals ergeben?</p>
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		<title>By: harry hirsch</title>
		<link>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-64</link>
		<author>harry hirsch</author>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2006 10:39:10 +0000</pubDate>
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					<description>Das Banner Vice als "das beste Popmagazin im deutschsprachigen Raum" wurde jetzt nicht zum ersten Mal hochgehalten sondern schon von AHA in der Jungle World 30/Juli 2005 http://www.jungle-world.com/seiten/2005/30/5978.php  
Empörte LeserInnenbriefe darauf gab es damals schon. http://www.jungle-world.com/seiten/2005/32/6040.php 

Wie beim letzten Mal schon gesagt: AHA versucht hier seinen beschränkten Erfahrungshintergrund als "das neue Ding zu verkaufen", wobei man Vice nur dann für unglaublich neu hält, wenn man in seinem Leben noch nie ein Punkrockfanzine in der Hand gehalten hat. In einigen (und die gab es auch schon Mitte der 80er Jahre) werden ähnliche "völlig unkorrekte" Schoten gerissen vom ficken, saufen, bumsen, blasen etc., zumeist aber in wesentlich interessanterer Form als im Vice, das ausschließlich auf billige Provokation setzt: die Suche nach dem krassesten Tabubruch. "Die Kassierer" mir ihrer sagenumwobenen live-Show spielen auch regelmässig zum Tanz auf, dort bekommt man ähnliches Amüsement geboten. Aber "cool" wird ja diese Nummer erst dadurch nach AHA, dass ein Hochglanzmagazin sie verhandelt. 
10 Gründe, warum Vice Scheisse ist: http://ruthlessreviews.com/rants/schultz/fuckvice.html 

Hartmann ist die schlechte Kopie eines 80er/90er-Jahre-Popjournalisten; zu einer Zeit als man wahrscheinlich noch glaubte, Pop bedeutete die neuen heissesten Trends aufzuspüren und darüber zu schreiben. Nur dass seine Artikel keine "neuen, heissen Trends" präsentieren, sondern alten Mist von vorgestern, aber er sie genau so verkauft mit der Masche: früher, in den 80ern, da war die Welt für Popjournaille noch in Ordnung, heute ist alles langweilig, nur Vice taugt noch. Und AHA berichtet dann über Vice und wie toll aufregend selbige doch ist. 

Sehr nette Realsatire von AHA:  das "fleißg gepflegte Einstreuen von Anglizismen, Uni-Wissen und von Begriffen wie »Netzwerk«, »Diskursmaschine« und einem Best-of-Deleuze..." anprangern, und selbst mit seinem schäbigen Halbwissen prahlen. Der Satz: "Adorno hatte eben doch nicht Recht, irgendwo fand sich in beinahe jedem massenkulturellen Produkt ein Subversionsgehalt,..." beweist einfach nur, dass man keine Ahnung von Adorno hat (der nämlich genau das Gegenteil behauptete). Im übernächsten Absatz behauptet man dann doch wieder: "Das Testcard-Umfeld hat Adorno wieder auf den Sockel gestellt und findet überall die eher böse Kulturindustrie am Werk". Die wirre Logik der Adorno-Rezeption bei AHA mag ich nicht zu dechiffrieren, wohl aber das Phänomen, dass er sich mit schlimmstem Pseudo-Wissens-Dropping profilieren muss. 
Dass von Autoren wie Büsser oder Behrens eben kein Gequassel über die neuesten Trends der Popmusik kommt, sondern kritsche Gesellschaftstheorie, kommt in AHA´s Universium nicht vor. 
Sehr lustig auch der folgende Satz: "Auch wenn Günther Jacob heute behauptet, man habe als Spex-Autor damals nur den Masterplan verfolgt, über die Hintertreppe in das Goethe-Institut oder an gut dotierte Dozentenpöstchen zu gelangen, war das Schreiben über Pop in den Achtzigern einfach die aufregendste Form des Kulturjournalismus überhaupt."
Beide Satzteile passen sinngemäß nicht zusammen, denn das "aufregendesSchreiben" stellt wohl kaum ein Argument gegen Kulturnationalismus dar. Außer vielleicht in AHA´s crazy, aufregender Utopie des innovativen 80er Jahre Popjournalismus, der alles war, aber sicher nicht deutsch.

Schlimm ist, dass AHA vom "Elend des heutigen Popjournalismus" schreibt, und dabei dann doch nur eine ganz bestimmte Sorte Heft meint. De:Bug und Wire scheinen da nur als Randnotiz "unter ferner liefen" vorzukommen (am Rande: auch diese beiden repräsentieren kaum das "neueste vom neuen" und produzieren bei vielen Leuten ein Naserümpfen) , aber nicht so recht dazu zu gehören. Popjournalismus ist demnach, "der breiten Masse" wenigstens ein bißchen Manieren d.h. Styleempfinden zu vermitteln – also den LeserInnen zu erklären, was in der Vice steht.

Es ist ja keine Schande "nicht bescheid zu wissen" und einen grausigen Schreibstil zu pflegen (ich selbst schließe mich davon natürlich kategorisch aus, das versteht sich ja von selbst!) – nur wenn so eine Person sich dann genötigt fühlt, große Analysen zur Lage der Popnation abzugeben, riecht es streng nach Peinlichkeit. 

Jetzt gibt es ja nun schon diese exzellente Rubrik AHA hier, spaßeshalber müsste man analog zum Bild-Blog ein weiteres Blog aufmachen. Ein erheiternder Gedanke allemal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Banner Vice als &#8220;das beste Popmagazin im deutschsprachigen Raum&#8221; wurde jetzt nicht zum ersten Mal hochgehalten sondern schon von AHA in der Jungle World 30/Juli 2005 <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2005/30/5978.php" rel="nofollow">http://www.jungle-world.com/seiten/2005/30/5978.php</a><br />
Empörte LeserInnenbriefe darauf gab es damals schon. <a href="http://www.jungle-world.com/seiten/2005/32/6040.php" rel="nofollow">http://www.jungle-world.com/seiten/2005/32/6040.php</a> </p>
<p>Wie beim letzten Mal schon gesagt: AHA versucht hier seinen beschränkten Erfahrungshintergrund als &#8220;das neue Ding zu verkaufen&#8221;, wobei man Vice nur dann für unglaublich neu hält, wenn man in seinem Leben noch nie ein Punkrockfanzine in der Hand gehalten hat. In einigen (und die gab es auch schon Mitte der 80er Jahre) werden ähnliche &#8220;völlig unkorrekte&#8221; Schoten gerissen vom ficken, saufen, bumsen, blasen etc., zumeist aber in wesentlich interessanterer Form als im Vice, das ausschließlich auf billige Provokation setzt: die Suche nach dem krassesten Tabubruch. &#8220;Die Kassierer&#8221; mir ihrer sagenumwobenen live-Show spielen auch regelmässig zum Tanz auf, dort bekommt man ähnliches Amüsement geboten. Aber &#8220;cool&#8221; wird ja diese Nummer erst dadurch nach AHA, dass ein Hochglanzmagazin sie verhandelt.<br />
10 Gründe, warum Vice Scheisse ist: <a href="http://ruthlessreviews.com/rants/schultz/fuckvice.html" rel="nofollow">http://ruthlessreviews.com/rants/schultz/fuckvice.html</a> </p>
<p>Hartmann ist die schlechte Kopie eines 80er/90er-Jahre-Popjournalisten; zu einer Zeit als man wahrscheinlich noch glaubte, Pop bedeutete die neuen heissesten Trends aufzuspüren und darüber zu schreiben. Nur dass seine Artikel keine &#8220;neuen, heissen Trends&#8221; präsentieren, sondern alten Mist von vorgestern, aber er sie genau so verkauft mit der Masche: früher, in den 80ern, da war die Welt für Popjournaille noch in Ordnung, heute ist alles langweilig, nur Vice taugt noch. Und AHA berichtet dann über Vice und wie toll aufregend selbige doch ist. </p>
<p>Sehr nette Realsatire von AHA:  das &#8220;fleißg gepflegte Einstreuen von Anglizismen, Uni-Wissen und von Begriffen wie »Netzwerk«, »Diskursmaschine« und einem Best-of-Deleuze&#8230;&#8221; anprangern, und selbst mit seinem schäbigen Halbwissen prahlen. Der Satz: &#8220;Adorno hatte eben doch nicht Recht, irgendwo fand sich in beinahe jedem massenkulturellen Produkt ein Subversionsgehalt,&#8230;&#8221; beweist einfach nur, dass man keine Ahnung von Adorno hat (der nämlich genau das Gegenteil behauptete). Im übernächsten Absatz behauptet man dann doch wieder: &#8220;Das Testcard-Umfeld hat Adorno wieder auf den Sockel gestellt und findet überall die eher böse Kulturindustrie am Werk&#8221;. Die wirre Logik der Adorno-Rezeption bei AHA mag ich nicht zu dechiffrieren, wohl aber das Phänomen, dass er sich mit schlimmstem Pseudo-Wissens-Dropping profilieren muss.<br />
Dass von Autoren wie Büsser oder Behrens eben kein Gequassel über die neuesten Trends der Popmusik kommt, sondern kritsche Gesellschaftstheorie, kommt in AHA´s Universium nicht vor.<br />
Sehr lustig auch der folgende Satz: &#8220;Auch wenn Günther Jacob heute behauptet, man habe als Spex-Autor damals nur den Masterplan verfolgt, über die Hintertreppe in das Goethe-Institut oder an gut dotierte Dozentenpöstchen zu gelangen, war das Schreiben über Pop in den Achtzigern einfach die aufregendste Form des Kulturjournalismus überhaupt.&#8221;<br />
Beide Satzteile passen sinngemäß nicht zusammen, denn das &#8220;aufregendesSchreiben&#8221; stellt wohl kaum ein Argument gegen Kulturnationalismus dar. Außer vielleicht in AHA´s crazy, aufregender Utopie des innovativen 80er Jahre Popjournalismus, der alles war, aber sicher nicht deutsch.</p>
<p>Schlimm ist, dass AHA vom &#8220;Elend des heutigen Popjournalismus&#8221; schreibt, und dabei dann doch nur eine ganz bestimmte Sorte Heft meint. De:Bug und Wire scheinen da nur als Randnotiz &#8220;unter ferner liefen&#8221; vorzukommen (am Rande: auch diese beiden repräsentieren kaum das &#8220;neueste vom neuen&#8221; und produzieren bei vielen Leuten ein Naserümpfen) , aber nicht so recht dazu zu gehören. Popjournalismus ist demnach, &#8220;der breiten Masse&#8221; wenigstens ein bißchen Manieren d.h. Styleempfinden zu vermitteln – also den LeserInnen zu erklären, was in der Vice steht.</p>
<p>Es ist ja keine Schande &#8220;nicht bescheid zu wissen&#8221; und einen grausigen Schreibstil zu pflegen (ich selbst schließe mich davon natürlich kategorisch aus, das versteht sich ja von selbst!) – nur wenn so eine Person sich dann genötigt fühlt, große Analysen zur Lage der Popnation abzugeben, riecht es streng nach Peinlichkeit. </p>
<p>Jetzt gibt es ja nun schon diese exzellente Rubrik AHA hier, spaßeshalber müsste man analog zum Bild-Blog ein weiteres Blog aufmachen. Ein erheiternder Gedanke allemal.</p>
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	<item>
		<title>By: Melkus</title>
		<link>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-65</link>
		<author>Melkus</author>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2006 12:51:57 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-65</guid>
					<description>Oh mein Gott, noch mehr großartige Blogs. (DJ/Rupture, der über das Tor zum Wahnsinn, PKD's "Valis", schreibt!) 
Ich komm nicht mehr nach, dankeschön!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh mein Gott, noch mehr großartige Blogs. (DJ/Rupture, der über das Tor zum Wahnsinn, PKD&#8217;s &#8220;Valis&#8221;, schreibt!)<br />
Ich komm nicht mehr nach, dankeschön!</p>
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		<title>By: besserezeiten</title>
		<link>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-66</link>
		<author>besserezeiten</author>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2006 14:55:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-66</guid>
					<description>scheint so, dass sich das hier zum hartmann-watchblog entwickelt. wieso habt ihr beide eigentlich beef?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>scheint so, dass sich das hier zum hartmann-watchblog entwickelt. wieso habt ihr beide eigentlich beef?</p>
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	<item>
		<title>By: scrupeda</title>
		<link>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-67</link>
		<author>scrupeda</author>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2006 20:06:36 +0000</pubDate>
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					<description>@besserezeiten: Jein, das liegt hauptsächlich daran, dass ich gerade zu viel um die Ohren habe, um wirklich sinnvolle Dinge zu schreiben. Diese Woche hätte ich es vielleicht sogar gelassen, wenn es nicht el fo bei classless in den Kommentaren ausdrücklich vermisst hätte. Der Rest, neutral ausgedrückt, geht ungefähr so: Ich ärgere mich inzwischen einfach schon relativ lange darüber, dass die Jungle an einer Stelle, die mir am Herzen liegt, so viel Mist verzapft. Musik/"Kultur" ist einfach zu spannend, um so abgehandelt zu werden. Und AHA ist eben zuständig, sozusagen der Verantwortliche (wobei er natürlich nicht der einzige ist). Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Stelle irgendwann neu besetzt werden würde, schon allein um mich über andere Macken einer anderen Person ärgern zu können. Schon deswegen wird das hier nicht auf Dauer ein AHA-Watchblog bleiben: das wird schlicht langweilig.

@harry: Bis dahin können wir uns ja abwechseln, das schont vielleicht die Nerven. Dein Kommentar wäre ja schon ein Posting für sich gewesen... (mehr dazu später in der Nacht)

@melkus: Gern geschehen! (ich bedauere, dass sie ihre Neigungen nicht in Form einer Linkliste exhibitionieren)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@besserezeiten: Jein, das liegt hauptsächlich daran, dass ich gerade zu viel um die Ohren habe, um wirklich sinnvolle Dinge zu schreiben. Diese Woche hätte ich es vielleicht sogar gelassen, wenn es nicht el fo bei classless in den Kommentaren ausdrücklich vermisst hätte. Der Rest, neutral ausgedrückt, geht ungefähr so: Ich ärgere mich inzwischen einfach schon relativ lange darüber, dass die Jungle an einer Stelle, die mir am Herzen liegt, so viel Mist verzapft. Musik/&#8221;Kultur&#8221; ist einfach zu spannend, um so abgehandelt zu werden. Und AHA ist eben zuständig, sozusagen der Verantwortliche (wobei er natürlich nicht der einzige ist). Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Stelle irgendwann neu besetzt werden würde, schon allein um mich über andere Macken einer anderen Person ärgern zu können. Schon deswegen wird das hier nicht auf Dauer ein AHA-Watchblog bleiben: das wird schlicht langweilig.</p>
<p>@harry: Bis dahin können wir uns ja abwechseln, das schont vielleicht die Nerven. Dein Kommentar wäre ja schon ein Posting für sich gewesen&#8230; (mehr dazu später in der Nacht)</p>
<p>@melkus: Gern geschehen! (ich bedauere, dass sie ihre Neigungen nicht in Form einer Linkliste exhibitionieren)</p>
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	<item>
		<title>By: scrupeda</title>
		<link>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-68</link>
		<author>scrupeda</author>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2006 01:14:41 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-68</guid>
					<description>"Die Vordertreppe

Weder wörtlich noch sinngemäß habe ich jemals behauptet, Spex-Autoren hätten den Masterplan verfolgt, über die Hintertreppe in das Goethe-Institut oder an gut dotierte Dozentenpöstchen zu gelangen.

Richtig ist vielmehr, dass ich immer wieder auf zwei Besonderheiten der poplinken Karrieren nach der so genannten Wiedervereinigung hinweise: (1) Die Pointe besteht gerade darin, dass sie ganz und gar ohne (!) jeden Masterplan bei Goethe-Tours (und der Bundeskulturstiftung) gelandet sind. Und zwar über die Vordertreppe! (2) Von einigen wenigen Wortführern abgesehen, machen die meisten das zudem für eine Handvoll Euro, vergleichbar prekär beschäftigten Erntehelfern. Man muss sie also nicht kaufen; sie stehen voll hinter der Berliner Republik .

Dem Kulturjournalisten Hartmann kommt es allerdings gerade auf die Gleichstellung banaler Unikarrieren mit der poplinken Kooperation mit dem vor 1945 gegründeten, vom Außenministerium gesteuerten und vom Bundesnachrichtendienst als Basis benutzten 4 000-Mann-Zentralinstitut des deutschen Sprachnationalismus an. Er verharmlost so Geschichte und Gegenwart der deutschen »Kulturaußenpolitik«."

günther jacob 

http://jungle-world.com/seiten/2006/06/7137.php</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Die Vordertreppe</p>
<p>Weder wörtlich noch sinngemäß habe ich jemals behauptet, Spex-Autoren hätten den Masterplan verfolgt, über die Hintertreppe in das Goethe-Institut oder an gut dotierte Dozentenpöstchen zu gelangen.</p>
<p>Richtig ist vielmehr, dass ich immer wieder auf zwei Besonderheiten der poplinken Karrieren nach der so genannten Wiedervereinigung hinweise: (1) Die Pointe besteht gerade darin, dass sie ganz und gar ohne (!) jeden Masterplan bei Goethe-Tours (und der Bundeskulturstiftung) gelandet sind. Und zwar über die Vordertreppe! (2) Von einigen wenigen Wortführern abgesehen, machen die meisten das zudem für eine Handvoll Euro, vergleichbar prekär beschäftigten Erntehelfern. Man muss sie also nicht kaufen; sie stehen voll hinter der Berliner Republik .</p>
<p>Dem Kulturjournalisten Hartmann kommt es allerdings gerade auf die Gleichstellung banaler Unikarrieren mit der poplinken Kooperation mit dem vor 1945 gegründeten, vom Außenministerium gesteuerten und vom Bundesnachrichtendienst als Basis benutzten 4 000-Mann-Zentralinstitut des deutschen Sprachnationalismus an. Er verharmlost so Geschichte und Gegenwart der deutschen »Kulturaußenpolitik«.&#8221;</p>
<p>günther jacob </p>
<p><a href="http://jungle-world.com/seiten/2006/06/7137.php" rel="nofollow">http://jungle-world.com/seiten/2006/06/7137.php</a></p>
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				</item>
	<item>
		<title>By: harry hirsch</title>
		<link>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-70</link>
		<author>harry hirsch</author>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2006 09:20:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.scrupeda.net/wordpress/2006/02/07/aha-schreibt-am-122006-uber-sich-selbst/#comment-70</guid>
					<description>Hmm... da das Schlechte Wetter HH immer noch nicht die Mitschnitte von der Veranstaltung als mp3 ins Netz gestellt hat, wird wohl jemand mal Jacob nach Berlin buchen müssen. Das wird echt Zeit. Mal sehen, wie teuer das wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm&#8230; da das Schlechte Wetter HH immer noch nicht die Mitschnitte von der Veranstaltung als mp3 ins Netz gestellt hat, wird wohl jemand mal Jacob nach Berlin buchen müssen. Das wird echt Zeit. Mal sehen, wie teuer das wird.</p>
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