{"id":3,"date":"2005-12-22T01:05:29","date_gmt":"2005-12-22T00:05:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.scrupeda.net\/2005\/12\/22\/tanzbiologie-muss-nich-sein\/"},"modified":"2006-01-13T01:01:10","modified_gmt":"2006-01-13T00:01:10","slug":"tanzbiologie-muss-nich-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.scrupeda.net\/wordpress\/2005\/12\/22\/tanzbiologie-muss-nich-sein\/","title":{"rendered":"Tanzbiologie? Muss nich sein."},"content":{"rendered":"<blockquote cite=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/21\/21631\/1.html\"><p>Jetzt hat der Anthropologe William B. Brown von der Rutgers University die jamaikanischen Probandengruppe f\u00fcr eine Versuchsreihe eingespannt. Sein Fokus: das Tanzen und seine Bedeutung f\u00fcr die Partnerwahl. Denn unbestritten geh\u00f6rt das Tanzen bei vielen Tierarten und menschlichen Kulturen zum Verhaltensrepertoire bei der Partnerwahl. Brown und seiner Forschergruppe gingen von folgender Hypothese aus: Wenn Tanzen eine Signalfunktion beim Umwerben eines Partners bildet, dann muss die Qualit\u00e4t dieses Tanzes in Zusammenhang stehen mit bestimmten biologischen Merkmalen, die Auskunft geben \u00fcber die Qualit\u00e4t eines Individuums als Sexualpartner.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/21\/21631\/1.html\">Das<\/a> verr\u00e4t mir aber noch nicht, warum und was sich beim Tanzen eigentlich so gut anf\u00fchlt. Warum musik-induzierte Ekstase begleitet durch rhythmische K\u00f6rperbewegung so effektiv gl\u00fccklich machen kann. Was beim Tanzen eigentlich mit den Tanzenden selbst passiert, und in was f\u00fcr einem Zusammenhang das mit welchen Aspekten der Musik steht. Da besch\u00e4ftigen sich mal wissenschaftler mit der Tanzerei und dann k\u00fcmmern se sich &#8216;nen Dreck darum, meine Fragen zu beantworten. Frechheit.<br \/>\nDass sie dabei dies herausgefunden haben:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<blockquote><p>Das Fazit der Untersuchung: Beide Geschlechter reagierten auf die k\u00f6rperliche Symmetrie. W\u00e4hrend Frauen symmetrisch gebaute M\u00e4nner als die besseren T\u00e4nzer einstuften, waren es bei den M\u00e4nnern die symmetrisch gebauten Frauen.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u00fcberrascht nicht.<\/p>\n<p>Bezeichnenderweise k\u00fcrzt der Telepolis-Artikel die Spuren von Ratlosigkeit, die in dem Nature-Bericht, bei dem er erkl\u00e4rterma\u00dfen abschreibt, noch drin stehen, schlicht raus &#8211; <a href=\"http:\/\/www.nature.com\/news\/2005\/051219\/full\/051219-9.html\">Dort<\/a> hei\u00dft es n\u00e4mlich auch: <\/p>\n<blockquote><p>That said, it&#8217;s not clear exactly how the most symmetrical people become adept at dancing, Brown says. Perhaps greater symmetry allows better coordination and thus more dazzling moves. Or maybe more attractive people are simply less likely to be shy when hitting the dance floor, meaning they become more practised at social dancing.<br \/>\nBut even when the researchers controlled for self-esteem and facial attractiveness, there was still a strong association between body symmetry and dance ability. So maybe the old adage is true: some people are just born with rhythm.<\/p><\/blockquote>\n<p> &#8211; bzw. ersetzt sie durch einen sehr merkw\u00fcrdigen Optimismus:<\/p>\n<blockquote><p>Welche Bewegungsmuster es unter anderem auch sind, die die Zuschauer beeindrucken, k\u00f6nnen die Forscher nicht beantworten. Da die Motion-Capture-Technologie jedoch jede der aufgezeichneten Tanzeinlagen als mathematische Formeln speichert, hoffen die Forscher auch das noch herauszufinden. Bis dahin gilt besonders f\u00fcr m\u00e4nnliche Discog\u00e4nger: Wer nicht \u00fcber die Gnade eines \u00e4u\u00dferst symmetrischen K\u00f6rpers verf\u00fcgt, muss mit der Inszenierung auftrumpfen, vielleicht hilft dabei ab und zu die gute alte Luftgitarre.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt hat der Anthropologe William B. Brown von der Rutgers University die jamaikanischen Probandengruppe f\u00fcr eine Versuchsreihe eingespannt. Sein Fokus: das Tanzen und seine Bedeutung f\u00fcr die Partnerwahl. Denn unbestritten geh\u00f6rt das Tanzen bei vielen Tierarten und menschlichen Kulturen zum Verhaltensrepertoire bei der Partnerwahl. 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