Von der Unwissenschaftlichkeit des Sich-sicher-Seins

Womit der ganz private Glaube (!) an die Existenz eines Gottes mal eben auf eine Stufe mit unumstößlichen Erkenntnissen der Natur- und Geisteswissenschaften landet.

meint Lizas Welt, und mir kringeln sich die Fußnägel. Nochmal als Merksatz: Unumstößlichkeit einer Erkenntnis ist ein direkter Widerspruch zu Wissenschaftlichkeit, eben weil Wissenschaft sich mit Hypothesen beschäftigt, die falsifizierbar, aber letzten endes nicht verifizierbar sind, und nicht mit letzten Wahrheiten. Brrr. Wer meint, die “westliche Welt” oder was auch immer dermaßen vergotten zu müssen tut den angeblich verteidigten Werten einen schlechten Dienst. Es geht doch gerade darum, dass Wissenschaft kein religiöses Bekenntnis sein sollte; den Prozess zu akzeptieren, statt sich an absolute Wahrheiten zu klammern.

One Response to “Von der Unwissenschaftlichkeit des Sich-sicher-Seins”

  1. bigmouth Says:

    das ist bei der wissenschaft oft so ähnlich, wie bei den leuten, die am lautesten schiller & goethe schreien: die haben oft sehr wenig ahnung vom gegenstand

    aber liza zeichnet sich ja eh seltener durch sachverstand aus, finde ich

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